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112 und 110 - Notruf auch für Hörgeschädigte

Herzlich Willkommen!

Sehr geehrte Besucherin!  Sehr geehrter Besucher!

Ich freue mich sehr, Sie auf der Homepage des Deutschen Faxnotruf begrüßen zu können. Der Deutsche Faxnotruf  möchte Ihnen Informationen rund um das Thema "Notrufmöglichkeiten für hör- und sprachgeschädigte Menschen" in Deutschland anbieten.


Was geht da wieder ab mit der Notruf-App?

21. Februar 2019 Mit Datum vom 07. Januar 2019 wurde die Drucksache 19/6880 veröffentlicht. Dabei geht es um eine Kliene Anfrage der Abgeordneten Anke Domscheit-Berg, Dr. Petra Sitte, Simone Barrientos, Birke Bull-Bischoff, Brigitte Freihold, Norbert Müller, Sören Pellmann, Katrin Werner, Hubertus Zdebel, Sabine Zimmermann und der Fraktion DIE LINKE.

Mit Datum vom 28.01.2019 kommt mit Drucksache 19/7407 dann die Antwort der Bundesregierung.

Schaut man genau hin, dann kann man zu der Erkenntnis kommen, dass auch der zweite Anlauf einer offiziellen Notruf-App nichts mehr als nur ein Versuch darstellt zu prüfen, ob eine solche App überhaupt funktionieren würde. Demnach stellt die App lediglich die Entwicklung eines Prototypen dar. Also wieder nichts Halbes und nichts Ganzes? Für 200.000 Euro sollte man eigentlich etwas mehr erwarten können. Und - ob und wann sie kommt, bleibt auch weiterhin ein Rätzel. Das, so entnehme ich der Antwort, liegt schlussendlich im Ermessen der  Länder bzw. Städte und Gemeinden. Da sind schon jetzt manche Privatanbieter mit der Entwicklung und Testung wesentlich weiter. Aber den Bund scheint das nicht weiter zu beeindrucken.

Somit muss wohl zunächst  befürchtet werden, dass hör- und sprachgeschädigte Menschen auch weiterhin vom Deutschen Notrufsystem ausgeschlossen bleiben.

Abschließend sei noch auf eine Stellungnahme zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE, Frau Anke Domscheit-Berg, hingewiesen.

Kleine Anfrage

Hier zum nachlesen

Antwort der Bundesregierung

Hier zum nachlesen

Stellungnahme von Frau Domscheit-Berg

Hier zum nachlesen


Informationen zum EU-weiten Notruftag am 11.2.

500 Millionen Menschen, eine Notrufnummer:
Die „112“ steht in ganz Europa für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienste

Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar 2019 der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Dr. Frank Knödler, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze merken, um einen hilfreichen Notruf am Telefon abzusetzen. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben! Außerdem erhält man bei Bedarf auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“ Sein Fazit: „Notrufe sind keine Hexerei, dafür aber Lebensretter – und das in ganz Europa!“

Absetzen eines Notrufs
Im Finnland-Urlaub brennt es plötzlich in der Ferienwohnung; bei der Fahrt durch Ungarn kommt es zum Verkehrsunfall oder am Arbeitsplatz in Deutschland zu einem medizinischen Notfall – Sie zücken Ihr Telefon, wählen den EU-weiten Notruf 112 und erreichen die Leitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei. Was sind nun die wichtigsten Informationen für den Menschen am anderen Ende der Leitung?

Wo ist der Notfallort?

Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in denen es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder eine „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.

Was ist passiert?
Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge und Einsatzkräfte alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.

Wer ruft an?
Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.

Warten auf Rückfragen!
Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.

Das Fazit?
Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe
Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die Mobilität innerhalb Europas ist hoch; eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken - und bekommen überall adäquate Hilfe!

  • Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein.
  • Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Quelle: LANDESFEUERWEHRVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG E. V.


Quelle: Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V.

Achtung - wichtiger Hinweis!!

26. Dezember 2018 Die Stiftung Warentest hat den unten stehenden Artikel in ihrer neuesten Ausgabe "Januar 2019" veröffentlicht. Betroffene, die über solche Rauchwarnmelder verfügen sollten sich mit dem Problem einmal beschäftigen und ggf. den Austausch der Rauchwarnmelder anstreben.


Wer benötigt was?

12. Dezember 2018 Diese Frage soll an Hand eines Textes und Diagramms versucht werden, zu beleuchten.

Weitere Infos dazu, finden Sie hier.


Hinweis zur Protegon-SOS Notruf-App

13. November 2018  Die Protegon GmbH hat ihren Dienst zum 30.06.2018 hin eingestellt.

Notrufe werden nicht mehr angenommen oder verarbeitet. Unsere Kunden haben wir hierüber schriftlich im Vorfeld informiert. Um Irritationen in einer Notsituation auszuschließen, empfehlen wir, die Protegon SOS App von allen Geräten zu löschen

Wir danken unseren langjährigen Kunden für ihre anhaltende Treue und bedauern, dass dieser Schritt nach sieben Jahren des reibungslosen und zuverlässigen Betriebs letztlich mangels langfristig tragfähiger Nutzerzahlen notwendig wurde.


Dokumentation "Barrierefreier Notruf"

07. Juni 2018 Der Deutsche Gehörlosen Bund e. V. hat eine Dokumentation zum Thema "Barrierefreier Notruf" herausgegeben. Diese gründet auf einer Fachtagung vom 29.11.2016 in Berlin.

Hier geht es zum Download der Broschüre.


TESS - Relay - Dienst

17. Mai 2018 Es ist soweit: Ab dem 01.07.2018 sind die Tess – Relay-Dienste 24 Stunden täglich erreichbar. Private Telefonate und Notrufe können dann auch nachts vermittelt werden. Mehr Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung auf unserer Homepage.


116 117 - Faxvorlage für hör- und sprachgeschädigte Menschen

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116117. Unter dieser Nummer erreichen Sie seit April 2012 den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen.

Hier erfahren Sie mehr.


Auf ein Wort...

Was es mit dem "Auf ein Wort" so auf sich hat, erfahren Sie hier.


Hörgeschädigtenverbände kämpfen gemeinsam!

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten (DG), der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. (DSB) und der Deutsche Gehörlosen Bund e. V. (DGB) kämpfen aktuell verstärkt für den im Koalitionvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vereinbarten barrierefreien Notruf für hörgeschädigte Menschen. Dazu wurde eine gemeinsame Resolution verfasst.

Hier gibt es weitere Informationen.


Das Notfall-Telefax

Das Notfall-Telefax hat natürlich auch eine Geschichte. Hier können Sie sich darüber informieren, wie alles begann.

Notfall-Telefax-Vorlagen

Sie suchen eine Notfall-Telefax-Vorlage? Dann sollten Sie hier fündig werden.

Welche Notfall-Telefax-Nummer hat meine Leitstelle?

Ab sofort finden Sie das Notfall-Telefax-Nummernverzeichnis aktuell hier!

Sollten Sie fehlerhafte Einträge finden, melden Sie diese bitte hier!


Info-Broschüre "Die 13 Tipp´s"

Sie wissen nicht genau, wie Sie mit hörgeschädigten Menschen im Notfall umgehen können? Dann empfehle ich Ihnen die Broschüre "Informationen für die Polizei, Feuerwehr und den Rettungsdienst im Umgang mit hörgeschädigten Menschen".

Schauen Sie mal hier!


Notruf-App des Bundes und der Länder

Das Thema "Notruf-App" ist derzeit sehr aktuell. Besonders auch deshalb, da der Bund und die Länder es bislang nicht geschafft haben, eine bundesweit einheitliche Notruf-App anzubieten. Info hier!

Notruf-App 2012/EGN

Notruf-App 2018/BMWi


SMS-Nothilfe - Was ist das?

Informationen zur SMS-Nothilfe und deren Anbieter erhalten Sie hier.


Mögliche interessante Nothilfe-Apps für Hörgeschädigte

Die Notruf-App, die hörgeschädigte Menschen endlich ins deutsche Notrufsystem voll und barrierefreie integriert, gibt es noch nicht.

Was es gibt, sind aber Nothilfe-Apps. Herunterzuladen in den App-Stores. Jedoch sind nicht alle diese Apps auch für hörgeschädigte Menschen geeignet.

Bei den hier aufgeführten Möglichkeiten könnte das anders sein. Ob die eine oder andere App für Sie die richtige ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

Eine Garantie für eine sichere Nutzung, insbesondere im akuten Notfall, kann ich jedoch nicht übernehmen.

Hier geht es zur Liste! Bitte etwas auf der Seite nach unten scrollen.


Fachbeiträge von Herrn Gerhard Kramarz - von Kohout

Gerhard Kramarz - von Kohout hat unterschiedliche Artikel zum Thema "Notruf" geschrieben. Über diesen Link kommen Sie direkt zu den Fachartikeln.


Zeitschrift retten! – Das Fachmagazin für den Rettungsdienst

In der Fachzeitschrift retten! des Thieme-Verlages wurde ein Artikel veröffentlicht. Über diesen Link kommen Sie direkt auf die richtige Seite.


Pilotprojekt "NotrufPlus" der Feuerwehr Brandenburg gestartet

Hier geht es direkt zu NotrufPlus

 

2019-02-20: Proberversion der App kann in den App-Stores heruntergeladen werden.


Projekt "HelpMe"

Das in Dortmund ansässige Unternehmen Lazarus Network beschäftigt sich aktuelle ebenfalls mit der Entwicklung einer Notruf-App. Nähre Infos dazu hier.


Zuletzt aktualisiert am:

Die letzte Aktualisierung wurde am 21. Februar 2019 durchgeführt.

 

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